Wanderfrau

Zeit zum Wandern

 


Wanderfrau - News      

3. Mai

Einfach mal loslaufen und schauen wie weit man kommt.

Ich bin erst recht spät losgegangen. Mein Plan war zum Kloster Knechtsteden zu laufen und dort am Ende der Tour durch den schönen Wald zu wandern und mich dann abholen zu lassen.

Die Wege waren teilweise sehr überlaufen. Kein Wunder, Sonntags Nachmittags bei Sonnenschein waren viele Menschen Unterwegs, mit Fahrrädern oder zu Fuß. An der Erft und am Norfbach war besonders viel los.

Auf die letzten drei Kilometer habe ich mir dann Blasen gelaufen. 

Ich hätte wohl besser mal eine längere Pause machen sollen, aber mein Abholer hat schon gewartet und das letzte Stück habe ich unterschätzt. Ich dachte ich geh mal schnell durch den Wald... 

Aber das zieht sich doch sehr.

Ohne Komoot wäre ich im Knechtstedener Wald verloren gewesen und hätte die Orientierung verloren. Manche Stellen ähneln sich so, da musste ich nachschauen, ob ich nicht im Kreis laufe.

Den Wald werde ich noch mal einzeln erkunden.


2. Mai

Mal wieder ins Neandertal. 

Da ich mir mit dem Wetter unsicher war, habe ich die kurze Anfahrt ins Neandertal gewählt. 

Und tatsächlich hat es auf der Hinfahrt arg geschüttet, dass ich fast schon überlegt habe umzukehren.

Bei der Ankunft war es trocken und daher habe ich es gewagt.

Ich bin den A1 andersherum gelaufen. Erstens wollte ich wissen, ob die Beschilderung besser ist und ja tatsächlich ist es etwas besser, nur am Ende fehlt wieder die Beschilderung, aber da ist man dann schon auf dem Eiszeitpark Rundweg.

Zweitens wollte ich das unangenehmste Stück zuerst gehen. Es geht durchs Tal , wo auch die Straße lang geht und dementsprechend hört man leider viele Autos. Wenn man den Teil überstanden hat, wird es deutlich ruhiger.

Insgesamt sind die Wege etwas langweilig für die Füße, aber für die Augen gibt es einiges zu sehen. :-)

Ein Hagelschauer hat mich dann doch noch erwischt.

Als ich am Diepensiefen war, fingen mehrere Sirenen in Mettmann an zu heulen. Das war schon etwas gruselig. Hinterher habe ich gelesen, es war ein Probearlarm.

1. Mai

Eine kleine Maiwanderung hat mich wieder nach Solingen geführt. Die Wupperhänge sollen schön sein. Also guck ich sie mir mal an. 

Die Tour schließt quasi direkt an den Brezelweg an. 

Der Wanderparkplatz Glüder kostet 2,00 Euro Tagesgebühr. Man kann aber auch an der Straße parken. Die Ecke scheint beliebt und belebt zu sein. Um so erfreuter war ich, dass ich auf Teilen der Strecke nur wenige Menschen getroffen habe und oft das schöne Gefühl hatte ganz allein im Wald zu sein. 

Der Steilhangweg ist klasse. Es geht direkt steil bergauf und führt über Pfade immer am Hang entlang, über Stock und Stein und Schiefer. Man sollte schon etwas trittsicher sein. 

Am Wupperhof habe ich die Wupper überquert (oder bin ich über die Wupper gegangen :-)) und bin über Balkhausen zurück. Die Seite ist nicht ganz so aufregend, aber auch schön zu gehen. 

Hinter Lorbach bin ich auf den A2 abgebogen und Richtung Pfaffenbach aufgestiegen.

Und dann noch in ein Tal abgebogen am Bertramsmühler Bach. Auch dieser Weg war nur wenig besucht und ganz bezaubernd. Und auch hier ging es noch mal auf und ab, sodass ich am Ende stolze 430 Höhenmeter zusammenbekommen habe. 

Den Weg bin ich nicht zum letzten Mal gegangen. :-)

24. April

Brezelweg, zweiter Versuch:

Ich gehe eigentlich gerne ausgeschilderte Wege. Das ist immer ein bißchen wie Schnitzeljagd. Aber der Brezelweg ist Schnitzeljagd für Fortgeschrittene. 

Die Beschilderungen sind manchmal schwer zu interpretieren. 

An einigen Stellen ist die Beschilderung so verblichen, dass es einem Suchspiel gleicht sie zu finden. 

An wieder anderen Stellen ist plötzlich nur noch ein x ausgeschildert, was vermutlich bedeutet: alle Wege. 

Ich bin dadurch drei km zusätzlich gelaufen.

An einer Stelle habe ich den Brezelweg komplett verloren, habe meinenPlan aufgegeben und wollte mir einen anderen Weg suchen, aber dann bin ich doch wieder auf dem Weg gelandet und dann war natürlich auch der Ehrgeiz geweckt, den Weg jetzt einmal durchzulaufen. 

Alles in allem eine schöner Weg, teilweise etwas langweilige sehr breite Wege wie Wanderautobahnen, aber die Gegend ist sehr schön und der zweite Teil, Weges bringt dann nochmal die Höhenmeter.

23. April 2020

Es riecht so gut nach Wald, im Birgeler Urwald.

Eine sehr schöne Waldrunde, 14 km Premiumwanderweg, top ausgeschildert, viele schöne weiche federnde Waldwege. Es duftet nach Kiefer.

Relativ wenig Betrieb. 

Zwischendurch sah ich die Löschhubschrauber, die nach zum Nationalpark De Meinweg nach Holland geflogen sind um Waldbrände zu löschen.

Ich hoffe, sie schaffen das bald.

Der Weg war erfreulicherweise doch etwas hügeliger, als ich dachte.

Ein schöner Tag.

Ach ja, der Wanderparkplatz war abgesperrt, also haben alle an der Straße geparkt. :-)

20. April 2020

Eigentlich wollte ich pausieren, aber dann sind wir doch in die Eifel gefahren. Eine 10 km Runde bei Rurberg. Statt der gemeldeten Sonne kroch plötzlich ein dicker Nebel den Hang hoch. Phasenweise konnte man nur 40 m weit gucken. Ganz schön gespenstisch. 

Und dann noch eine Runde bei Hammer. Letzteres war wunderschön, ich war bis am Ende ganz allein unterwegs und werde mir diese Ecke merken um da mal ausgiebiger zu wandern.

Was mich erstaunt hat. Eigentlich hatte ich noch etwas Muskelkater, aber sobald ich in Bewegung war, tat nix mehr weh und es ging gut. 

Wandern macht mich im Moment sehr glücklich. Einfach immer weiter gehen, gibt mir ein Glücksgefühl.

Ich kenne das vom Nordic Walking, da hat mir aber eine Stunde meistens doch gereicht.

Jetzt reicht es nicht mehr, ich will immer weiter und weiter laufen und hoffe, dass ich bald mal Mehrtagestouren machen kann.

Ich brauche dringend Regenfeste Wanderschuhe. Ob Trailrunningschuhe da taugen?


19. April 2020

Nachdem ich Freitag einen Tag pausiert habe und mich in der  Hängematte geräkelt habe war ich am Samstag topfit.

Ich muss dazu sagen, dass ich Osterurlaub habe, mein Leben besteht auch nicht immer nur aus Wandern und entspannen. :-)

Es ist mir etwas schwer gefallen, mich aufzuraffen. Das Wetter war nicht so gut angesagt und ich hatte keinen richtigen Plan. 

Aber dann habe ich mich entschieden, das Rotthäusertal zu erkunden. Das ist wunderschön, überall sind kleine verschlungene Waldpfade zu erkunden, auf einem Bauernhof grasen glückliche Kühe und gegenüber im Teich schwimmen Gänse. 

Es war recht voll, daher habe ich einen Abstecher gemacht und bin durch das Hubbelrather Bachtal zurück. 

Da war es deutlich leerer, denn der Weg ist gesperrt. Er ist begehbar, aber es liegen ein paar Bäume im Weg. 

Als ich nach 10 km fast am Ende war, war ich noch top motiviert und das Wetter sah auch noch ganz gut aus. Also habe ich noch eine Runde durch das Stinderbachtal angehängt.

Insgesamt bin ich 19,8 km gelaufen, mit einem Schnitt von 5,3.

Yeah, endlich mal über 5 geschafft. 

Aber dafür musste ich bezahlen, als ich zu Hause aus dem Auto stieg konnte ich mich kaum noch bewegen. Alles tat weh und jetzt habe ich einen gescheiten Muskelkater.

Dank Komoot kann ich mich unterwegs immer gut orientieren und die Runden anpassen und erweitern, dass ist sehr praktisch. 

Ich hab noch nie eine geführte Tour mit Komoot gemacht, ich geh immer los und guck dann wo es weitergehen könnte. 

So ein bißchen Abenteuer und Entdeckerfeeling.


17. April 2020

Heute war ich wieder unterwegs. Ich habe dazugelernt und haben auf einem kostenlosen Wanderparkplatz geparkt, der schön gelegen war. Das war auch gut so, denn da ich momentan meine Runden durchgehend am Stück laufe, brauche ich vor der Rückfahrt eine kleine Pause. 

Für meine Wanderung habe mir das Stinderbachtal bei Erkrath ausgesucht und was soll ich sagen, einsam geht anders, aber es ist wunderschön!

Durch das Tal führt ein kleiner Weg, über viele Brücken. Sehr idyllisch, am plätschernden Bach entlang. 

Der Rückweg führt über die Höhen zurück, über landwirtschaftlichen Straße, auch hier gibt es tolle Ausblicke. Zum Beispiel über Rapswiesen, in Täler mit blühenden Kirschbäumen, Pferdewiesen, Kühe, Schafe.

Eine Runde sind ungefähr 8 km. Da mir das nicht gereicht hat, habe ich die Runde erweitert. Wenn man ein Stück Straße geht kommt man ins westliche Neandertal auf einen wunderschönen schattigen Talweg an der Düssel entlang, auf dieser Runde gab es noch mal ein paar ordentliche Anstiege. 

Am Neandertal Museum vorbei ging es um das Kalksteinwerk zurück ins Stinderbachtal. 

Während ich so lief, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie ich eine  50/12 Wanderung gestalten könnte und ob ich das durchhalten würde. 

Ich laufe im Durchschnitt knapp 5 km/h. Zu Anfang 5,2 und je länger ich unterwegs bin, desto weniger wird es. Gestern war ich gegen Ende bei 4,9. 

Allerdings kostet es auch immer Zeit, Wege rauszusuchen und zu schauen, wo es weitergeht, da würde ich bei einem Volksmarsch etwas Zeit sparen. Da die Route vorgegeben ist.

Mehr als 5 km/h schaffe ich wahrscheinlich trotzdem nicht. Das würde bedeuten, ich brauche mindestens 10 Stunden für die 50 km. Wenn ich alle 10 km eine viertel Stunde Pause mache, hätte ich noch eine Stunde Puffer. 

Gemütlich wandern ist was anderes. Aber ich werde es ausprobieren. Angeblichen schaffen 90% der Teilnehmer die Strecke in 12 Stunden. Dann werde ich das wohl auch schaffen.

Im Moment bin ich gute im Training.

Drei Tage wandern, am ersten Tag 12, am zweiten Tag 15 und am dritten Tag 18 km. Gutes Training und mir tun auch schon die Beine weh. 

Am zweiten Tag fingen die Hosennähte an zu reiben, am dritten ging es wieder besser, natürlich mit einer anderen Hose. 

Um Erkrath herum steht demnächst das Morper, das Rotthäuser und das Hubbelrather Bachtal an. Oder noch mal an der Düssel entlang bis nach Gruiten. Aber es gibt auch noch ein paar andere Pläne.


16. April 2020

Was ich noch nicht erzählt habe: 

Meine Tour am Dienstag begann als kleine Katastrophe. Ich war schlecht vorbereitet, hatte so im Hinterkopf, dass der Parkplatz an der Neandertalstr. sein sollte und habe mir nicht so viele Gedanken gemacht. 

Das Navi kannte keine Neandertalstraße in Mettmann, nur eine Neanderstr. Egal, nehm ich halt die. Irgendwann wurde mir klar, dass irgendwas falsch sein muss. Die Neanderstraße ist mitten in der Stadt. 

Nächster Anlauf, zurück fahren Richtung Autobahn, es wird ja wohl irgendwo ausgeschildert sein. 

War es auch. Nur der Wanderparkplatz nicht. 

Egal, nachdem ich auf dem Parkplatz eines Seniorenheims stand, habe ich am Ende doch noch die Neandertalstraße gefunden. Die wiederum befindet sich in Erkrath, nicht in Mettmann.

Als ich losging, war es so voll, dass ich noch nach einer alternativen Route gesucht habe, diese aber nicht gefunden. 

Ich war kurz so frustriert, dass ich ins Auto steigen und wieder nach Hause fahren wollte. 

Aber dann dachte ich mir: 

Nein, du bist jetzt hier und du gehst jetzt zumindest die kleine Runde, egal wieviele Eltern mit kleinen Kindern hier rumspringen. 

Gesagt getan und am Ende war es dann ganz schön. 

Die Erfahrung hat mich ermutigt, Mittwoch den nächsten Versuch zu starten:

Der Brezelweg bei Schloß Burg. 

Diesmal hatte ich mir genau die Straße herausgesucht. Als ich allerdings dort war stellt ich fest, dass es ein kostenpflichtiger Parkplatz war. Und teuer noch dazu. 

Aber egal. Als ich dann auf den ersten 50 Metern an einem kostenlosen Wanderparkplatz vorbeikam, wurde mir klar, dass ich mal wieder nicht gut vorbereitet war und anscheinend noch nicht in der Lage bin, mir vorab die richtigen Infos herauszusuchen. 

Der Brezelweg ist schön, mir haben am Besten die Teile ums Schloß herum gefallen. Der Teil um die Talsperre herum ist auf Dauer etwas eintönig. 

Dafür ging es bergauf und bergab und  ich konnte gut an meiner Kondition arbeiten. 

Bei Schloß Burg gibt es eine Zwieback Bäckerei, die sensationell leckere Zimt Brezeln verkauft und die sogar geöffnet hatte. 

Insgesamt bin ich sehr froh, schon zwei Runden allein gemeistert zu haben. So kann es weitergehen.

Der Brezelweg ist stellenweise gut ausgeschildert, allerdings ist um den Stausee herum längere Zeit nur der Wanderweg S ausgeschildert, ganz spät wird wieder B ausgeschildert. 

Ich habe versucht, anhand der Wanderkarte nachzuvollziehen, wo der Brezelweg anders verläuft, konnte es jedoch nicht nachvollziehen. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass eine Teil des Brezelweges nicht begehbar ist. Nun ja, es gibt sicher noch einige Varianten des Weges auszuprobieren.

Auch am Ende gibt es zwei Möglichkeiten, aber dann ist das Schloss schon in Sichtweite, da kann dann ja nichts mehr schiefgehen.


15. April - Mittwoch - Osterurlaub

Gestern habe ich mich auf den Weg gemacht um eine Wanderung zu machen. Ich konnte mich nicht so recht entscheiden und bin dann ins Neandertal gefahren. 

Dort gibt es eine kurze Runde ums steinzeitliche Wildgehege (4-5 km) mit Anstiegen und Holztreppen und es gibt einen 12 km Rundweg A 1. Der aber nicht so leicht zu finden ist. 

Im Neandertal war viel los, Familien mit Kindern waren unterwegs, dass hätte ich mir ja denken können. Aber so hatte ich es mir nicht vorgestellt. 

Den A1 habe ich natürlich erst mal nicht gefunden.

Nach dem zweiten Anstieg sah ich meine Chance einen Abstecher zu machen, und neues Gelände zu erkunden und kaum war ich unterwegs, fing die Beschilderung vom A1 an. Die konnte ich dann halbwegs zuverlässig verfolgen. Ich glaube eine Ecke habe ich verpasst, da bin ich stattdessen dem A5/ A6 gefolgt.

Der Weg führt durchs Düsseltal und ist sehr schön, der nördliche Tal führt durch ländliches Gebiet, über die Höhe. Im Westen verläuft der Weg parallel zur Straße, dieses Stück hat mir wegen dem Straßenlärm am wenigsten gefallen. 

Beim nächsten Mal werde ich die Runde nur außerhalb der Ferien gehen und werde mit dem westlichen Teil beginnen, also im Neandertal hinter der Steinzeitwerkstatt links herum, da ist der A 1 dann ausgeschildert.


Ich suche immer nach Wegen rund um Neuss, mit möglichst viel Höhenunterschied. 

Wenn euch dazu was einfällt, schreibt mir gerne an:

Info(at)klangzeit-Neuss.de



13.4.2020 (Ostermontag)

Seit ein paar Jahren habe ich meine Liebe zu Wandern entdeckt.

Es begann mit Nordic Walking, mehrmals pro Woche eine Stunde. 

Dann entwickelte sich immer mehr der Wunsch weiter zu gehen und herauszufinden was der Körper zu leisten im Stande ist, wie viele km ich so, schaffe.

Corona hat uns viele Freizeitgestaltungsmöglichkeiten genommen, aber das Wandern hat uns keiner verboten. Das haben wir genutzt um mehrere Touren in der Nordeifel zu gehen. Mein Lebensgefährte geht eigentlich nicht gern wandern, aber auch er ist immer mal ein Stück mitgegangen, den zweiten Teil meiner Tour bin ich dann allein gegangen und konnte schon mal einen Vorgeschmack darauf bekommen wie es ist, so ganz allein im Wald unterwegs zu sein.

Und wie ist es? 

Es ist Freiheit pur, ein bißchen beängstigend, sehr gewöhnungsbedürftig und eine Herausforderung die ich gerne annehmen möchte.

Allein im Wald, das ist schon etwas, was Urängste auslösen kann. Einfach so völlig unbegründet. Die Geräusche im Wald sind erstmal ungewohnt und daher vermutete man hinter jedem Knacken hinter dem nächsten Busch wahlweise eine wildgewordene Wildschweinmutter oder eine amoklaufenden Meuchelmörder. 

Meistens ist es dann doch nur ein Vögelchen. 

Je mehr ich in der Nordeifel gewandert bin, desto mehr hat sich wieder dieser Wunsch verfestigt, einmal den Eifelsteig zu gehen. Am Liebsten am Stück, zumindest aber mal eine Woche am Stück und evt später der zweite Teil. 

Dieser Wunsch ist wieder ganz stark in mir erwacht. Mehrere Tage am Stück wandern, soweit mich die Füße tragen. 

Abends eine Unterkunft suchen (vom Zelten nehme ich bei meiner ersten Größeren Tour Abstand).

Die Eifel ist wunderschön, in der Nähe, belebt und meiner Einschätzung nach Anfängertauglich. Alles was ich brauche kann ich unterwegs Einkaufe.  Es gibt genug Pensionen um Abends einen Schlafplatz zu finden und genug Menschen, damit ich mich nicht ganz so einsam und verlassen fühle.

Vorbereitung:

Auf der Suche nach Packlisten habe ich diese hier gefunden:

https://www.zufussunterwegs.com/packliste-fernwanderweg/

Die hat mich angesprochen, weil es heißt, sie sei sehr überschaubar, aber im Gegensatz zu den Packlisten der Herren, entspricht diese Packlisten eher meinem Bedürfnis. 

Bei den Herren liest man eher, zwei Unterhosen, eine Zahnbürste und ansonsten Technik und Highfunction, Zelt, Kocher, Astronautennahrung,... 

Die Packlisten von Jana erscheint mir realistisch und entspricht meinem Bedürfnis mich abends halbwegs menschlich bewegen zu können, ohne wegen Geruchsbelästigung unangenehm aufzufallen.

Für mein erstes Abenteuer möchte ich auch nicht alles an möglicher Ausrüstung anschaffen. Zelten, noch dazu alleine, wäre Stufe 2, ich bleib erst mal bei Stufe 1 und Probier es mit Frühstückspensionen. 

Trotzdem muss man ja mal anfangen, die Ausrüstung zusammen zu sammeln. 

Was ich bis jetzt bestellt habe:

-Wanderschuhe im Angebot, vielleicht habe ich ja Glück und die passen, sonst muss ich die zurückschicken

-eine Trinkblase

-Wandersocken

-Funktionsunterwäsche

-Regenponcho

-Wanderführer Eifelsteig


Was ich noch brauche:

-einen 30-40 Liter Rucksack

-evt. eine Kamera mit einem gescheiten Zoom, da bin ich mir aber noch unsicher

-die Kleidung kann auch noch optimiert werden 

-ein Microfaser Handtuch